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[ Xbox360 ]
'Es ist Halo 4 - abgesehen vom Titel' tönt die Werbekampagne und hat, wie jede Marketingoffensive,
wenig Hand und Fuß. Denn Halo : Reach ist keine Fortsetzung zur, abgeschlossenen, Saga um den Master Chief sondern ein Prequel.
Man spielt das Schicksal des Planeten Reach, die Ereignisse die zur Halo-Trilogie geführt haben nach.
Ungewöhnlich darf, bzw. muss man sich vor dem Start seinen eigenen Helden zusammenschustern.
Viel Auswahlmöglichkeiten abgesehen von Geschlecht (ja, auch weibliche Spartaner sind mit von der
Partie) und Farbkombination gibt es zunächst nicht, lassen sich aber im Verlauf des Spieles Freischalten
und die nötigen Credits verdienen.
Ein Gesicht hat euer Held aber weiterhin nicht und auch auf einen Namen muss er verzichten. Der 'Rookie'
aus Halo ODST weicht einem 'Six', da man der Neuzugang im Noble Six Team wird,
seinerseits ein Team Spartaner mit Suizid-Tendenzen.

Immer wieder toll: Presse-Screenshots, die keine sind.
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Die vordergründige Story ist einfach. Der Planet Reach wird von außerirdischen
Invasoren heimgesucht, schlag sie zurück. Das ganze beginnt gemächlich mit einer
Aufklärungsmission diese Tatsachen zu entlarven (in der Zukunft gibt es keine
Überwachungssatelliten), dem direkten Angriff auf den Feind bis hin zur Evakuierung…
Denn Halo : Reach ist wie ein Kinobesuch von Titanic, das Ende des Schiffs ist
bekannt auch wenn man es nicht wahrhaben mag.

Halo hiking Simulator
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Halo : Reach ist in vielen belangen besser als seine Vorgänger.
Die Grafik ist hübscher, wenn sie auch keine Bäume ausreißt und die Sounds konstant gut.
Die deutsche Synchro ist teilweise schlecht abgemischt (einzelne Sprecher viel zu laut)
und ein paar Dialogschnitzer trüben den immerhin soliden Eindruck. Vor allen Dingen das fehlen der 'Flood'
und die noch mal wesentlich verbesserte KI der Gegner und Kollegen macht richtig Spaß. Wenn ein KI-Kollege
an das Steuer eines Fahrzeugs darf, findet er jetzt immerhin den Weg und fährt unter Feindbeschuss im freien
Feld wilde Bahnen um ihm auszuweichen; Soldaten in der Umgebung die euch folgen überleben nun länger als
30 Sekunden und eure euch begleitenden Kameraden vom Noble Team sind sogar unsterblich.
Die Gegner ihrerseits huschen nicht nur in Deckung um kurz darauf wieder ihren Kopf rauszustecken,
sondern warten auch schon mal komplett verborgen um euch dann wieder aufzulauern oder strafen wie wild
um eine Deckung - je nach Gegnertyp versteht sich, aber dennoch immer näher an einem echten Gegenspieler
aus Fleisch und Blut. Nur manchmal scheinen sie zielgerichteter Euch anstatt eure Kameraden anzugreifen,
lassen aber auch netterweise schnell wieder ab wenn ihr das Schlachtfeld nach Munition absucht.
Ein paar neue Waffen gibt es auch, interessanter ist aber die Möglichkeit eure sekundäre Rüstungsfertigkeit,
normalerweise mit 'Sprint' bestückt, ändern zu können, von verbesserter Rüstung über
Hologramm-Doppelgänger zur Ablenkung bis hin zum Jetpack.

Buggy Boy HD
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Die Kampagne von Halo : Reach kann sich vieles gefallen lassen. Sie ist mit ca. 8 Stunden nicht sonderlich lang,
keine mit Höhepunkten und Bossfights gespickte Action-Orgie und bis auf einen Ausflug ins Cockpit eines Weltraum-Kampfjets
auch nicht Innovationsgespickt. Die Grundmechanik macht in ihrer stetig verbesserten Ausarbeitung aber so viel Spaß, dass
das alles nicht schwer wiegt. Ebenfalls ganz groß ist die Atmosphäre in dem zum Untergang verdammten Planeten. Schade dass
man von dem nur eine einzige Stadt sieht und alles andere in der Pampa oder Korridoren spielt, typisch Halo halt.
Als bekennender Nicht-Halo-Fan bin ich überraschend angetan, wenn auch noch nicht bekehrt. Mit jedem Teil hat Bungie
eine Schippe Atmosphäre draufgelegt, die sich, nun auch ohne Vorkenntnisse der Story, jedem Neuankömmling eröffnen
kann. Das etwas andere, unübliche Ende, nicht nur des Planeten sondern auch des Helden, verleihen dem Ganzen zudem
eine ordentliche Frische; so dass neben der ohnehin seit jeher einwandfrei funktionierenden Spielmechanik für mich
feststeht: Halo : Reach ist das für mich beste Halo! (Der Test gilt, wie immer, nur dem Single-Player Modus). - DS_Nadine
Links:
Trailer -
Metakritiken -
Video-Review -
Comicstrip
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