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Ausgewählter Test:
DJ MAX FEVER - EMOTIONAL SENSE
DJ MAX FEVER - EMOTIONAL SENSE [ PSP ]

DJ Max ist ein Riesenhit und bedeutender Franchise… in Südkorea. Aber der Power legaler (!) Downloads sei Dank, hat nun endlich die erste Auskopplung der Spieleserie seinen Weg nach Deutschland gefunden und das zum kleinen Preis.

Das Spielprinzip ist simpel und leuchtet jedem Kenner von Guitar Hero oder eines beliebigen Konami Rythmusspiels schnell ein. Im Takt der Musik laufen bunte 'Noten' die es im richtigen Moment durch entsprechenden Tastendruck zu Spielen gilt. Je höher der Schwierigkeitsgrad, desto mehr Tasten - Bis hin zum Fever-Modus ist eingesessenen Spielern alles bekannt. Lediglich welche Tasten man drücken soll wird erst klar nach dem Blick ins Optionsmenü, wie vieles Andere, da bei einem Downloadspiel freilich die Anleitung fehlt.

Die dezenten Muliplikator-Einblendungen verdecken fast nichts
Spielt man z.B. bei Guitar Hero vornehmlich die Gitarre, die auch verstummt wenn die Note nicht getroffen wurde, löst man hier eine Vielzahl an Rythmusgeräten, Keyboards und Samples aus, bis hin zum kompletten Ausfall des Backing-Tracks wenn spezielle Noten verhauen werden.
Damit es nicht soweit kommt lässt DJ Max Fever auch schon einmal Gnade vor Recht ergehen. Denn selbst wenn man sich bei der Taste vergreift aber das Timing stimmte, dudelt die Musik weiter und der Ton gilt als getroffen. Lediglich die Punktzahl wird beschnitten.

Hat wie immer nicht viel mit dem Spiel zu tun - Intro ^_~
Die Musik in DJ Max Fever teilt sich im wesentlichen in schnelle Techno Songs, Pop und melodischen Rap. Alles davon immer partymässig-fröhlich und, wie von Asiaten gewohnt, teilweise immer ein Treppchen über dem allgemein vertretbaren.
Da DJ Max Fever, dass einzige Spiel der Serie das Korea je verlassen hat, eine Art 'Best of' von den PSP-Erstlingen DJ Max Portable 1 & 2 darstellt, ist der Anteil an koreanischsprachiger Popmusik etwas zusammengedampft. Das Ergebnis stößt einen Spieler aus Übersee nicht vor den Kopf, und die Hardcore-Fans freuen sich über vereinzelt verliebene koreanische Titel.

Nackte Haut = Buy !!!
Zu jedem der 60 Songs im Spiel gibt es ein im Hintergrund laufendes Video. Technisch reißen weder das Interface noch die Videos Bäume aus, beim eigentlichen Spiel bleibt da aber auch kein Auge für. Gut, dass man dafür alle Videos auch unabhängig Betrachten kann. 48 Stück sind davon zu Beginn bereits auswählbar und wollen zusammen mit hunderten freischaltbarer Bilder betrachtet werden. Ebenfalls absolut vorbildlich ist der eingebaute Soundtrack, wo allen Lieder, in CDs gruppiert, gelauscht werden darf.

DJ Max kann sich nicht mit Guitar Hero oder Rock Band messen, mit denen es spielerisch mehr gemein hat als mit DJ Hero. Aber wer Rythmusspiele, gerade für unterwegs, mag und weg vom Rock in die labil fröhliche Asia-Pop Ecke gehen möchte, für den ist der Titel einen Blick Wert. Die 60 Songs die das 19,99 Euro 'Best of'-Werk hier bietet ist es allemal Wert. Letzendlich entscheidet euer Musikgeschmack ob es Müll oder genial ist, also unbedingt mal die Videos durchgraben für ein paar Kostproben der Songs. Objektivität also fast unmöglich aber im Anbetracht des tollen Umfangs aber nicht allzu ansehnlicher Technik mindestens:   -  DS_Nadine

Links:
Trailer -  Metakritiken  

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