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Ausgewählter Test:
FINAL FANTASY VII - CRISIS CORE
Final Fantasy VII Crisis Core [PlayStation Portable]
Oh, nein es ist ein JRPG Square-Enix Spiel, da mach ich mich mal auf ein paar Auflevelungsorgien gefasst! Ob das geniale Final Fantasy VII Szenario mich trotz verhasster Random-Encounters wieder bis zum Ende bei der Stange hält?

Final Fantasy VII Crisis Core behandelt die Vorgeschichte von Final Fantasy VII und anders als bei vielen Prequels wirkt die Geschichte sehr passend, nicht zuletzt deswegen weil es bereits im Originalspiel Rückblenden auf vorherige Ereignisse gab, die man jetzt aus erster Hand erfährt. Kurz zur Story: Man steuert den Protagonisten Zack Fair, ein Soldat des Grosskonzerns Shinra. Die Einheit Soldat (Ja, das ist ein Eigenname) besteht aus mit Mako (Ragnite/ Mana/ Tiberium) Energie manipulierten Menschen, von denen drei über das übliche Maß hinaus verändert worden sind und im Verlauf der Story deswegen Wahnsinnig werden. Zack macht sich also, auf den Geheimnissen seines Konzerns auf den Grund zu gehen und seine drei Kameraden zu finden/ töten. Die Story kommt gut rüber und ist für FFVII Freunde empfehlenswert, für alle anderen aber auch nicht uninteressant umgesetzt.
Gameplaytechnisch ist FFVIICC aber für viele ein Schlag ins Gesicht. Man steuert nur noch Zack als einzelne Person in Echtzeit über's Schlachtfeld, wählt dabei aber wie gehabt aus einem Menü die Aktionen aus die nicht in Echtzeit umgesetzt werden. Das ist weder mit dem klassischen System von FFVII vergleichbar, noch mit einem Schnetzelspiel wie God of War. Am ehesten trifft wohl der vergleich mit einem MMORPG zu. Viele Spielelemente sind in Tribut an die Handheld Plattform stark vereinfacht worden. Am bizarrsten ist noch die Slot Machine die am Bildschirmrand mitläuft und per Random eine Spezialattacke zündet oder einen Aufleveln lässt. So Random ist das allerdings nicht, denn es gibt genügend Ereignisse die einem Boni bringen, und levelfaule Menschen wie ich, die nicht die zahlreichen, sehr kurzen und prima für Unterwegs geeigneten Mini-Missionen spielen wollen, erleben es auch schon mal dass das Spiel einen in einem Bosskampf auf einmal drei Level aufsteigen lässt um eine Chance zu haben. Das ist sehr schön, weil einem das Spiel es erlaubt es zu spielen wie man möchte. Wenn man hingegen alle paar Sekunden per Random eine Spezialattacke zündet, kann das schon ganz schön langweilig werden. Wer das Final Fantasy VII Szenario mochte und es schafft sich irgendwie mit dem Gameplay anzufreunden wird belohnt. Die Story passt ins Universum, und die Präsentation ist Square-Enix typisch gelungen und gehört zum besten was die PSP zu bieten hat.

Dennoch sind die Meinungen und Wertungen zu FFVIICC sehr Unterschiedlich und allesammt nachvollziehbar. Mich persönlich haben die Kämpfe zum Ende hin immer mehr gestört, aber aufgrund der Story, der Präsentation und nicht zuletzt der tollen Handheldanpassung (Mini-Missionen, Alles jederzeit pausierbar, viele Save Points) gebe ich immernoch:

Links:
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