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Ausgewählter Test:
SKY TARGET
Sky Target [Saturn]
Wirklich gute Spiele werden niemals wirklich alt... es sei denn sie sind in 3D.

Ich teste hier ja nur Titel die ich dieses Jahr erworben oder erstmals gespielt habe, und Sky Target gehört dazu, obwohl das Spiel bereits 1997 erschienen ist; Denn ich habe mir das Spiel wieder zugelegt. Sky Target ist die Umsetzung eines Arcade Automaten für den After Burner das direkte Vorbild gewesen sein muss. Zum Beispiel deshalb weil der Automat auch von SEGA ist, man auch eine F14 fliegt (bzw. fliegen kann), die Spielmechanik fast identisch ist und sogar ein paar Lieder vom Soundtrack übernommen wurden... der einzige Grund warum Sky Target nicht After Burner heisst (bzw. nicht heissen kann) ist das der After Burner, also der Nachbrenner/ Turboschub des Flugzeuges fehlt. Als Fan von After Burner (ich hab sogar einen Comicstip und einen Artikel zum neuen After Burner Climax Spielautomaten auf der Seite) hat Sky Target also einen riesen Stein bei mir im Brett. Zudem führt Sky Target einige neue Dinge in die Spielmechanik ein. So gibt es jetzt Weggabelungen und Endgegner. Wer bis jetzt noch kein Wort verstanden hat und wem After Burner nichts sagt, hier mal kurz das Spielprinzip: Lenkt euer Fadenkreuz über alle Gegner um eure „Fire & Forget“ Raketen loszuwerden, fliegt dabei an sich nur geradeaus (kein freies fliegen) und befriedet zu cooler Musik und stylish flotter 3D-Grafik den Himmel. Das Spielprinzip ist an sich behindert einfach aber nicht einfach behindert sondern krass cool... wenn man es mag. Ich jedenfalls liebe es und so kann Sky Target eigentlich nichts anderes als fünf Sterne bekommen... wenn der Zahn der Zeit nicht wäre. Leider war der SEGA Saturn nie sonderlich gut für 3D-Spiele geeignet, er kann ja nicht mal durchsichtige Flächen in 3D darstellen. So sind die Raketenschweife und Wolkenteppiche durch die man fliegt nur noch Pixelbrei. Ein Pixel weiss, einer durchsichtig, einer weiss, einer durchsichtig, usw. Dazu kommt das das Spiel teilweise merklich ausbremst, und sich bei viel getümmel oder dicken Endgegner auf einmal sehr schwammig steuert. Die Grafik an sich ist abgesehen von den fehlenden Effekten auch sonst eher schlecht (in der Stadt ganz furchtbar) und die Musik ist SEGA-Spielautomaten typisch, also stylish (viel synthie E-Gitarren geschrammel) aber doch ein bisschen überholt.

Sei es drum, ein richtiges Review ist das hier eh nicht, denn nach aktuellen Kritekrien kann dieses Spiel zumindest technisch keinen Blumentopf mehr gewinnen. Ich hoffe diesbezüglich weiter auf einer After Burner Climax Umsetzung, bis dahin spiele ich Sky Target, denn dem geb' ich immer noch sehr gute:

Links:
Intro & Gameplay Video

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